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Arbeitserprobung
Ein Ausbilder zeigt Rehabilitanten etwas an einer Werkbank

Arbeitserprobung

Um die berufliche Neuorientierung von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen zu unterstützen, bietet das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main Maßnahmen zur Abklärung der beruflichen Eignung und Arbeitserprobung an. Gemeinsam mit den Teilnehmenden klären die Assessment-Berater*innen, ob die angestrebte Berufsperspektive realistisch ist bzw. welche Alternativen es gibt und welche Wege zurück ins Arbeitsleben möglich sind – je nach individuellen Voraussetzungen und Fähigkeiten.

Dazu gehören:

  • Arbeitsmedizinische Untersuchung zur Abklärung der körperlich-funktionellen Eignung
  • Psychologische Eignungsdiagnostik zur Beurteilung der intellektuellen Leistungsfähigkeit
  • Feststellung beruflicher Interessen oder Tätigkeitswünsche
  • Arbeitserprobungen, um die Fähigkeiten zu erfassen und mit Anforderungen zu vergleichen
  • Berufsbezogene praktische Erprobungen in verschiedenen Berufsfeldern, gegebenfalls Hospitation in einem Qualifizierungsbereich

Die Dauer der Arbeitserprobung hängt vom Bedarf der Teilnehmenden ab:

  • Die einwöchige Arbeitserprobung in einem bestimmten Berufsfeld (Kurzerprobung) richtet sich an Teilnehmende, die bereits ein konkretes Berufsziel vor Augen haben.
  • Die zweiwöchige Arbeitserprobung richtet sich an Teilnehmende, die sich über ihre berufliche Zukunft noch wenig oder gar nicht im Klaren sind.
  • Die erweiterte  Arbeitserprobung (drei bis sechs Wochen) steht für Menschen mit psychischen Vorerkrankungen zur Verfügung. In dieser Erprobung geht es um die Entwicklung einer beruflichen Perspektive. Dabei werden insbesondere auch die Aspekte der psychischen Gesundheit und Belastbarkeit in den Blick genommen.
  • Die Arbeitserprobung für Teilnehmende, die zukünftig als Arbeitspädagog*in arbeiten wollen, umfasst einen Zeitraum von 4 Wochen. In dieser Zeit findet ein dreiwöchiges Orientierungspraktikum in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung statt.* Die Teilnehmenden benötigen für das Praktikum einen Gesundheitsausweis und ein aktuelles erweitertes polizeiliches Führungszeugnis.

 

* Die Werkstatt ist eine soziale Einrichtung, die den Bestimmungen der gesetzlich festgelegten einrichtungsbezogenen Impfpflicht unterliegt. Alle Bewerber*innen müssen daher einen vollständigen  Impfschutz nach Vorgabe des Gesetzgebers erfüllen.

Susanne Orkunt · 06101 400-283

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