Partner für Arbeit und Gesundheit
Konzeption
Zwei Frauen sitzen in einem Beratungsgespräch gegenüber.

Konzeption

Das Ziel des Berufsförderungswerkes Frankfurt am Main ist klar: Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen sollen nachhaltig wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden.

Von Anfang an wird die erfolgreiche Wiedereingliederung in allen Prozessen sowie im Angebotsportfolio berücksichtigt. Alle Leistungen und Methoden folgen dabei den Leitprinzipien:

  • Integrationsorientierung
  • Individualisierung
  • Selbstbestimmte Teilhabe
  • Gleichrangige Kompetenzentwicklung

Jeder Mensch mit einer Behinderung ist einzigartig. Jeder hat eine ganz eigene Lebensbiografie und steht in einer speziellen Lebenssituation. Das führt zu individualisierten Bedarfen der Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen und erfordert individuelle Wege in der Integration.

Ein fester Ansprechpartner

Für einen Reha-Weg, der auf die einzelne Teilnehmerin oder den Teilnehmer zugeschnitten ist, bürgt das Reha- und Integrationsmanagement, kurz RIM: Von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Integration in den Arbeitsmarkt begleitet der Reha- und Integrationsmanager als fester Ansprechpartner die Teilnehmenden bei allen Fragen und Stationen der Rehabilitation. Während des gesamten Reha-Prozesses steht er als Fallsteuerer zur Verfügung – und das nicht nur für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Berufsförderungswerks Frankfurt, sondern auch marktorientiert für den zuständigen Reha-Träger.

Individuelle Unterstützung

Um die Teilnehmerinnen und Teilnehmer so individuell fit für den Wiedereinstieg in das Arbeitsleben zu machen, wie sie es benötigen, hält das BFW Frankfurt am Main "Besondere Hilfen" vor. Konkret abgestimmt auf die Bedürfnisse der Teilnehmenden fördern sie die Entwicklung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz, zu der neben der Fachkompetenz auch Schlüsselkompetenzen und Gesundheitskompetenz gehören. Zentraler Koordinator für die Besonderen Hilfen ist ebenfalls der Reha- und Integrationsmanager. Er vereinbart gemeinsam mit dem oder der Teilnehmenden und dem Reha-Team persönliche Ziele, die zentral für die spätere erfolgreiche Integration sind und seine oder ihre Selbstverantwortung fördern.

Das wichtigste Ziel im BFW Frankfurt am Main ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern alles zu vermitteln, was sie für die dauerhafte Rückkehr in den Arbeitsmarkt benötigen. Das Berufsförderungswerk hat hierfür Lernunternehmen geschaffen, die unterschiedliche Integrationswege zulassen und eng orientiert sind an den Anforderungen von Unternehmen. Diese Organisations- und Lernform trägt unterschiedlichen Bedarfen, Personengruppen und Arbeitsmarktsituationen Rechnung und ermöglicht eine zeitlich flexible Qualifizierung.

Mit diesem Konzept bietet das Berufsförderungswerk Frankfurt eine praxisnahe Rehabilitation, die auf handlungsorientierte Lernsituationen setzt und an der betrieblichen Realität ausgerichtet ist. Die Lernunternehmen bilden die betriebliche Systematik unterschiedlicher Geschäftsprozesse ab und vermitteln den BFW-Teilnehmenden konkret die Bearbeitung markttypischer Arbeitsaufträge. Damit schaffen sie eine größtmögliche Förderung der Selbstlernkompetenz.

Das Berufsförderungswerk ist Experte in der optimalen Verzahnung dieser Leitprinzipien – und damit Experte für die Sicherung einer nachhaltigen Beschäftigungsfähigkeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und ihrer dauerhaften Teilhabe am Arbeitsleben.

Michael Hecht · 06101 400-283

Ihr Ansprechpartner :

Michael Hecht · 06101 400-283