Berufsförderungswerk Frankfurt am Main

Kompetenz für Integration

Reha-KomIn®

Für wen sind wir da?

Ältere behinderte Menschen

Ältere behinderte Menschen Berufstätige Menschen im fortgeschrittenem Alter haben es auch heute noch schwer, ihre berufliche Situation zu verändern; kommt hierzu noch eine Erkrankung oder Behinderung ist die Hürde eines Arbeitsplatzwechsels noch wesentlich höher. Immer noch werden junge Bewerberinnen und Bewerbern gegenüber älteren Arbeitsplatzsuchenden bevorzugt eingestellt. Dieser Trend wird sich jedoch in den kommenden Dekaden verändern.
Aufgrund des bereits heute sichtbaren demographischen Wandels und dem daraus resultierenden Fachkräftemangel, der in einigen Teilbereichen der Wirtschaft schon deutlich wird, werden sich die beruflichen Chancen für berufstätige ältere Menschen mit oder ohne Behinderung verbessern.

Diese Menschen können im Gegensatz zu ihren jungen Bewerbern auf einen Erfahrungsschatz zurückgreifen, den sich die junge Generation erst im Laufe ihres Berufslebens aneignen muss.

Kann ein älterer Arbeitnehmer aufgrund einer Erkrankung oder Behinderung seinen erlernten Erstberuf nicht mehr ausüben, so ist auch hier eine berufliche Neuorientierung z.B. mit einer Kurzqualifizierung sinnvoll. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass die Erfahrungen aus seiner zuvor ausgeübten Tätigkeit mit den neu zu erlernenden Inhalten korrespondiert. Somit kann er auf einen umfangreichen Wissensvorteil zurückgreifen, die ein junger Mitbewerber nicht vorzuweisen hat. Der Wettbewerbsnachteil aufgrund seines höheren Alters kann somit ausgeglichen werden.

Das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main bietet verschiedene Kurzqualifizierungen an, die mit einer Dauer zwischen 10 und 12 Monaten eine schnelle Integration in den Arbeitsmarkt ermöglicht. Die in der Qualifizierung enthaltene vermittlungsorientierte betriebliche Phase unterstützt hierbei die Integrationschancen der Teilnehmer. Die Qualifizierungen sind dabei so konzipiert, dass sie auf die speziellen Lernanforderungen von älteren Menschen eingehen. Ein nicht unwesentlicher Aspekt dabei sind die verschiedenen Leistungen der Besonderen Hilfen, die zum Beispiel die notwendigen medizinischen, physiotherapeutischen oder psychologischen Bedarfe abdeckt.

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