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Betriebliche Integration für Gehörlose und Hörbehinderte
Wer kann zu uns kommen?
Das Angebot richtet sich an arbeitslose Gehörlose. Es steht aber auch Schwerhörigen und Spätertauben zur Verfügung.
Anforderungen an die Teilnehmer
Von den gehörlosen Teilnehmern wird die Beherrschung der Deutschen Gebärdensprache erwartet. Alle Teilnehmer sollten eine ausreichende Leistungsfähigkeit für eine berufliche Tätigkeit und Motivation für die Arbeitsplatzsuche mitbringen.
Ziele – Inhalte
Die Qualifizierung zur beruflichen Eingliederung bietet den Teilnehmern die Unterstützung bei der Suche nach einem für sie geeigneten Arbeitsplatz. Dazu ist notwendig eine ausführlichen Analyse der persönlichen, familiären und beruflichen Situation. Aus dieser entwickelt sich ein individueller Qualifizierungsplan, der die Förderung der persönlichen, sozialen und fachlichen Kompetenz beinhaltet. Ergänzt durch eine intensives Bewerbungsberatung und –training, suchen die Teilnehmer auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nach einer geeigneten Arbeitsstelle.
Während einer sechsmonatigen Betriebliche Phase bauen sie ihre Kenntnisse und Fertigkeiten aus. Am Ende der Qualifizierung zur beruflichen Eingliederung soll die Übernahme in ein Beschäftigungsverhältnis stehen.
Begleitende Unterstützung
Der Einsatz von Dolmetschern der Deutschen Gebärdensprache während der Qualifizierung zur beruflichen Eingliederung ist selbstverständlich. Die psycho-soziale Begleitung ist sichergestellt. Die Beratung und Beschaffung von technischen Hilfen im Bedarfsfall wird ebenso angeboten.
Im Berufsförderungswerk Frankfurt am Main werden Gehörlose und Hörbehinderte integrativ auch in alle Qualifizierungen mit Kammerabschluss aufgenommen. Sie werden während der Ausbildung durch Dolmetscher der Deutschen Gebärdensprache begleitet.


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