Berufsförderungswerk Frankfurt am Main

Kompetenz für Integration

Reha-KomIn®

Reha-KomIn® - die Antwort auf sozioökonomische Entwicklungen

Das System der beruflichen Rehabilitation hat sich bewährt und ist weltweit anerkannt. Gleichzeitig steht es aufgrund vielfältiger Entwicklungen heute vor großen Herausforderungen. Damit verbunden ist die notwendige Weiterentwicklung der Berufsförderungswerke als Kompetenzpartner für berufliche Integrationund Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben
und somit am Leben in der Gesellschaft.

Historie Reha-Komin®

Hier setzt das neue marktorienterte Integrationsmanagement des Berufsförderungswerkes Frankfurt am Main an. Mit Reha-KomIn® hat das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main ein System des marktorientierten Integrationsmanagements entwickelt, das sowohl den veränderten Rahmenbedingungen der beruflichen Rehabilitation auch in Zukunft Rechnung trägt, als auch seine Position als modernes Dienstleistungsunternehmen im sozialen Bereich weiter festigt.
Reha-KomIn® ist das zentrale Gestaltungselement des Berufsförderungswerkes Frankfurt am Main mit Blick auf sozioökonomische Veränderungen und die damit verbundenen veränderten Reha-Anforderungen.

Reha-KomIn® stellt die

  • Integrationsorientierung
  • Individualisierung,
  • Marktorientierung und Unternehmensorientierung

in den Mittelpunkt aller Prozesse des Berufsförderungswerkes Frankfurt am Main. Das Ziel ist die Entwicklung einer ganzheitlichen Integrationskompetenz der behinderten Menschen als Grundlage zur erfolgreichen Integration in den Arbeitsmarkt.

Um zielgruppenspezifische, individuelle und flexible Integrationswege zu ermöglichen, hat das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main die Qualifizierungswege, -dauer und -ziele weitreichend individualisiert. Auf diese Weise kann den verschiedensten Bedarfen, Personengruppen und Arbeitsmarktsituationen differenziert Rechnung entsprochen werden. Der zentrale Grund für die Entwicklung von Reha-KomIn® sind die aktuellen Veränderungen der sozialen und arbeitsmarktpolitischen Rahmenbedingungen.

Auf Seiten der behinderten Menschen sind es u. a.

  • die Zunahme von Mehrfach- und psychischer Behinderungen,
  • der wachsende Bedarf von Teilhabe im Sinne der Selbstfindung und Neuorientierung,
  • die Stärkung der Eigenverantwortung für dengesamten Reha-Prozess, u. a. durch persönliche Budgets
    sowie
  • soziale Brüche in der Lebens- und Arbeitsbiographie.

In der Arbeitswelt zeigen sich u. a. folgende Tendenzen, die gerade Menschen mit Vermittlungshemmnissen vor besondere Herausforderungen stellen:

  • Rasante technologische Entwicklungen,
  • Globalisierung und damit veränderte Arbeitsund Arbeitsmarktbedingungen,
  • Auflösung der so genannten Normalarbeitsverhältnisse,
  • Zunahme vielfältiger Beschäftigungsformen wie Leih-, Teilzeit-, Tele- und Projektarbeit verbunden mit flexiblen Arbeitsplätzen,
  • Demografischer Wandel verbunden mit einem späteren Renteneintritt,
  • Zunehmender Facharbeiterbedarf in bestimmten Branchen und Bereichen sowie
  • Zunahme potenzieller Arbeitnehmer auf niedrigem Qualifikationsniveau in Korrespondenz mit einem erhöhten Bedarf für personennahe Dienstleistungen.
     

Die sozialstaatliche Entwicklung ist vor allem geprägt durch

  • Reformen der Sozialversicherungssysteme,
  • massive Sparzwänge in den Sozialhaushalten und einer Überprüfung sämtlicher Sozialausgaben vor dem Hintergrund der Leistungsfähigkeit des Staates und der Wettbewerbsfähigkeit der Volkswirtschaft
    und
  • der Schaffung moderner Arbeitsmarktleistungen und dem damit verbundenen Prinzip des Forderns und Förderns des aktivierenden Sozialstaates.

Hier erhalten Sie mehr Informationen:

PDF Broschüre Reha-KomIn®
PDF Broschüre Individualisierung