Berufsförderungswerk Frankfurt am Main

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28.06.2010

Startschuss für wohnortnahe berufliche Eingliederungsangebote für Blinde und Sehbehinderte

Eine neue Unternehmenskooperation zwischen der Frankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte, der Deutschen Blindenstudienanstalt e.V. und den beiden Berufsförderungswerken Düren sowie Frankfurt am Main verbessert die berufliche Integration von Blinden und Sehbehinderten im Rhein-Main-Gebiet.

Bad Vilbel, 28. Juni 2010

Das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main (BFW) ist bekannt als moderner Dienstleister und erster Ansprechpartner in Hessen für die berufliche Rehabilitation von Erwachsenen mit Körper-, Hör- oder psychischer Behinderung.

Als Initiator einer Kooperation bewegt sich das BFW zukünftig auf bisher ungewohntem Terrain. Zusammen mit drei weiteren Unternehmen

will sich diese Kooperation für die Wiedereingliederung von blinden und sehbehinderten Menschen einsetzen. Dazu wurden am Nachmittag des 28. Juni 2010 die Kooperationsverträge zwischen den Partnern offiziell unterzeichnet. Die Unterzeichner waren der Vorstandsvorsitzende der Frankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte Franz-Josef-Esch, Resortleiter der Rehabilitationseinrichtung für Blinde und Sehbehinderte der Deutschen Blindenstudienanstalt e.V. Jürgen Nagel sowie die Geschäftsführer Dr. Hans J. Zeißig vom BFW Düren und Hartmut Fuchs vom BFW Frankfurt am Main.

Vertragsunterzeichnungvon links: Jürgen Nagel, Franz-Josef Esch, Dr. Hans J. Zeißig, Hartmut Fuchs

„Unser gemeinsames Ziel ist es, für die blinden und sehbehinderten Menschen, für die eine berufliche Eingliederung in einem anderen als im gelernten Beruf oder der ausgeübten Tätigkeit erforderlich ist, individuelle, wohnortnahe Beratung, Hilfen und Qualifizierungen zu gewährleisten“, so BFW-Geschäftsführer Hartmut Fuchs. „Die Kooperation verknüpft die langjährigen unterschiedlichen Kompetenzen der beteiligten Unternehmen und gewährleistet damit den für die blinden und sehbehinderten Menschen wichtigen wohnortnahen Eingliederungsprozess, damit sie wieder selbst bestimmt ihr Leben meistern können.“ „Wir freuen uns, dass wir mit der heutigen Vertragsunterzeichnung ein neues Beratungs- und Qualifizierungsangebot hier im Rhein-Main-Gebiet geschaffen haben“, ergänzt der Vorstandsvorsitzende der Frankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte Franz-Josef-Esch.

„Die neuen Angebote aus dieser Kooperation verhelfen uns, getreu unserem Gedanken „Hilfe zur Selbshilfe“, das Beratungsportfolio zum Wohle unserer blinden und sehbehinderten Mitmenschen auszudehnen, so Jürgen Nagel von der Deutschen Blindenstudienanstalt e.V.

„Über die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke (ARGE) bestand schon immer ein enger Austausch zwischen dem BFW Frankfurt und dem BFW Düren. Diese Kooperation ist ein weiterer Schritt, die Synergien beider Unternehmen zu bündeln“, berichtet Geschäftsführer Dr. Hans J. Zeisig.

Im Vordergrund dieser Kooperation steht die Beratung des betroffenen Personenkreises. Die Erkenntnisse aus diesen Gesprächen münden in einen individuellen Integrationsplan, der verschiedenen Qualifizierungswege bereithält – angefangen vom betrieblichen Eingliederungsmanagement bis hin zu ergänzenden Kurzzeit- oder 24-Monats-Qualifizierungen. Die enge Verzahnung der am heutigen Tag besiegelten Partnerschaft schafft dabei die Voraussetzung für eine wohnort- und zeitnahe Integration von Blinden und Sehbehinderten in den ersten Arbeitsmarkt.

Weitere Informationen erhalten alle Betroffenen und Interessenten unter der
Service-Telefon-Nummer 06101-400-100

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