Berufsförderungswerk Frankfurt am Main

Kompetenz für Integration

Reha-KomIn®

Reha- und Integrationsmanagement

BFW-Absolventen präsentieren ihren Weg...

Oft motivieren praktische Beispiele mehr als alle Theorie.
Deshalb präsentieren hier Absolventen ihren persönlichen Weg.

Serpil Biyik - Nach schwerem Unfall beruflicher Neubeginn

Serpil Biyik„Ich bin Serpil Biyik, in der Türkei geboren und seit 1981 lebe ich in Deutschland. Jahrelang hatte ich als Textilverkäuferin gearbeitet, aber durch einen schweren Unfall war ich gezwungen beruflich vollkommen neu zu beginnen. Dieser Wendepunkt in meinem Leben war eine sehr große Herausforderung, aber bereits nach einigen Beratungsgesprächen war mein Interesse zur festen Überzeugung geworden: Ich wollte ’Mechatronikerin’ werden und die mir angebotenen Chancen in diesem ’typischen Männerberuf’ energisch nutzen!
Das sehr hochgesteckte Ziel war natürlich oft auch von Skepsis und Zweifeln begleitet, aber meine Motivation und der Ansporn zu bestmöglicher Leistung wurde durch die Kollegialität und Gleichstellung gefestigt, die ich während der Ausbildung beim Berufsförderungswerk Frankfurt am Main und während des Praktikums bei meinem späteren Arbeitgeber von allen Seiten vom ersten Moment an erfahren habe.“

Die harte Arbeit hat sich bezahlt gemacht:
Unsere gesamte Gruppe hat die Prüfungen vor der Industrie- und Handelskammer mit sehr guten Ergebnissen abgelegt. Ich selbst konnte sofort die Arbeit bei ’meiner’ Uniflex in Karben aufnehmen, bei der ich bereits das Praktikum absolviert hatte.

Uniflex Die Uniflex-Hydraulik GmbH, ein international tätiges Unternehmen, das eine Spitzenposition bei der Herstellung von hydraulischen Pressmaschinen für Schlauchleitungen einnimmt, hat mich sofort wieder in ihre Mannschaft integriert. Mir ist die Fertigung der elektrischen und hydraulischen Komponenten von Pressmaschinen bis hin zur Feineinstellung der Gesamtanlagen und der Prüfprotokollierung anvertraut. Es sind sehr spannende Aufgaben und die individuellen Kundenwünsche aus der ganzen Welt erfordern neben der ständigen betrieblichen Weiterbildung auch eigene Anstrengungen, sich nicht mit dem Erreichten zufrieden zu geben.

Mein Fazit: Ich bin heute mehr denn je überzeugt, die richtige Berufswahl getroffen zu haben. Der in Bad Vilbel begonnene Weg hat sein Ziel noch lange nicht erreicht!

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