Berufsförderungswerk Frankfurt am Main

Kompetenz für Integration

Reha-KomIn®

Reha- und Integrationsmanagement

BFW-Absolventen präsentieren ihren Weg...

Oft motivieren praktische Beispiele mehr als alle Theorie. Deshalb präsentieren hier Absolventen ihren persönlichen Weg.

Tamara Avella zeigt es. Man muss sich nicht hinter seiner Behinderung verstecken.

Tamara Avella Zunächst beschreitet Tamara Avella den normalen Bildungsweg und schließt nach anfänglichen Schwierigkeiten in der Grundschule die Realschule mit Erfolg ab. Sie absolviert anschließend eine dreijährige Lehre zur Zahnarzthelferin.

Schon während Ihrer Ausbildung zeigt sich aber, dass aufgrund der Behinderungen der erlernte Beruf nicht dauerhaft geeignet ist. Trotzdem schließt Frau Avella die Ausbildung erfolgreich ab.

Die berufliche Neuorientierung ergab sich dann nach Abschluss der Lehre. Eine Umschulung beim Arbeitsamt Frankfurt am Main wird beantragt und 1998 beginnt sie ihre Qualifizierung zur Industriekauffrau im Berufsförderungswerk Frankfurt am Main. Das Ziel, der Dauerarbeitsplatz, wird während der Qualifizierung nie aus den Augen verloren.

Schon während der Prüfungsvorbereitungen präsentieren sich im BFW Frankfurt am Main Zeitarbeitsfirmen und es findet sich Gelegenheit zu einer ersten Kontaktaufnahme.

Eine davon war die DIS AG. Diese bot Tamara Avella eine Woche nach erfolgreichem Abschluss Ihrer Ausbildung eine Stelle bei einer Investmentgesellschaft an, die sie annahm. Sie arbeitete sich gut in die Stelle ein und wurde nach einem halben Jahr von der Investmentgesellschaft in eine festes Anstellungsverhältnis übernommen.

Über einen Bekannten erhält Tamara Avella ein interessantes Angebot als Teamassistentin der Firma IS innovative Software AG für den Bereich Content & Procurement Management. Stets auf der Suche nach Herausforderungen nimmt Tamara Avella diesen Job an.
Die Arbeit macht ihr viel Spaß vor allem deshalb, weil sie gekennzeichnet ist, durch eine selbstständige Arbeitsweise, Teamgeist und der Übernahme von Verantwortung.

Tamara Avella lebt nach dem Motto, dass eine Behinderung – solange sie körperlich ist nicht die Gedanken und Vorstellungen eines Menschen hemmen soll und dadurch eine Resignation hervorruft. Sie sollte bei der Jobwahl weitestgehend unberücksichtigt bleiben.

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