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08.06.2010
Sprung ins zweite Berufsleben - 247 Absolventen haben das BFW Frankfurt am Main im Frühsommer 2010 verlassen
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Manfred Thrun erhält Honorar-Professur in St. Petersburg
Der langjährige Geschäftsführer des Berufsförderungswerkes Frankfurt am Main in Bad Vilbel (BFW) erhielt von der Internationalen Technischen Universität im russischen St. Petersburg eine Honorarprofessur im rehabilitationswissenschaftlichen Fachbereich.
Bad Vilbel, 14. Juli 2010 – „Ich fühle mich schon sehr geehrt“, sagt Manfred Thrun (69) nach seiner Rückkehr aus St. Petersburg.
Im Rahmen eines Festaktes erhielt er am 28. Juni 2010 von der akademischen Versammlung der Universität den Titel eines Ehrenprofessors –
und dazu die entsprechende akademische Robe mit Hut. Die Position ist zeitlich unbefristet. In dieser Form sei noch kein Ausländer eingeladen worden,
ist sich Thrun der Ehre der Auszeichnung bewusst. An der St. Petersburger TU sind 4.000 bis 5.000 Studenten immatrikuliert.
Thrun wird seine Vorlesungen im Oktober beginnen. Darin soll es um pädagogische Ausbildungsaspekte und organisatorische Fragen der Rehabilitation gehen. Ein weiteres Thema wird das Management sein – „gerade die Führungskraft ist eine ganz wichtige Frage“, betont Thrun. Zu Thruns zukünftigen Aufgaben gehört vor allem die Entwicklung von Konzepten, um auch in Russland die berufliche Rehabilitation an die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes anzupassen, erläutert er. Durch die engen Kontakte zum ersten Arbeitsmarkt habe das BFW über 70 Prozent der Rehabilitanden wieder in den ersten Arbeitsmarkt vermitteln können.
Zugleich hat ihn die St. Petersburger Universität auch mit der Beratung von Reha-Fachkräften in Kroatien betraut, wo die Russen eine Planungs-Kooperation für Reha-Stätten aufgebaut haben. Für den „Un-Ruheständler“ Thrun ist das lediglich eine weitere Herausforderung, „die ich sehr gerne mache“.


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