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10.06.2010
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08.06.2010
Sprung ins zweite Berufsleben - 247 Absolventen haben das BFW Frankfurt am Main im Frühsommer 2010 verlassen
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Das BFW Frankfurt
Veranstaltungen
10.07.2009: 1. Bad Vilbeler Dialog
Berufschancen für behinderte Menschen sichern
Berufsförderungswerk Frankfurt am Main (BFW) startete am 10. Juli 2009 den 1. Bad Vilbeler Dialog unter dem Motto „Erfolgsfaktoren für die berufliche Rehabilitation in Hessen“.
Arbeitsminister Jürgen Banzer empfahl ein Gütesiegel „Berufliche Reha Hessen“ als Kooperation von Reha-Trägern und der hessischen Wirtschaft.
Das Berufsförderungswerk Frankfurt in Bad Vilbel nahm seinen 40. Geburtstag zum Anlass, um eine hochrangig besetzte Gesprächsreihe zu starten. Sie soll die Perspektiven für eine zukunftssichere Rehabilitation ausloten. Mit dem Bad Vilbeler Dialog wurde in der Quellenstadt erneut ein überregional beachtetes Fach-Forum initiiert - neben dem Bad Vilbeler Gespräch, dem inzwischen bundesweit größten Architektenforum.
Bei der Veranstaltungsreihe mit weit über hundert Teilnehmern waren Spitzenvertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft eingeladen, mit Experten von Reha-Trägern und Leistungserbringern über Entwicklungsmöglichkeiten der beruflichen Rehabilitation zu debattieren. Das Ziel ist die zukunftsfeste Gestaltung der erfolgreichen Wiedereingliederung von behinderten Menschen in Hessen.
Mit dem Forum sollen Zeichen für einen sozialpolitischen Dialog weit über die Landesgrenzen hinaus gesetzt werden.
Auf dem prominent besetzten Podium diskutierten:
- Jürgen Banzer, Hessischer Minister für Arbeit, Familie und Gesundheit
- Wolfgang Forell, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit
- Olaf Guttzeit, Vorsitzender Unternehmensforum
- Stefan Körzell, Vorsitzender DGB Hessen
- Karlheinz Reichert, Erster Direktor Deutsche Rentenversicherung Hessen
- Dr. Werner Scherer, Geschäftsführer Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e. V.
- Udo Schlitt, Landesvorsitzender Sozialverband VdK Hessen-Thüringen
- Manfred Thrun, Direktor BFW, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaftsgemeinschaft der Berufsförderungswerke
Die Moderation hatte Claudia Wehrle vom Hessischen Rundfunk.
Ministerpräsident Roland Koch gab ein Statement per Videobotschaft ab. Weiterhin bezog der frühere hessische Sozialminister
Armin Clauss in einer Videosequenz Stellung zu den letzten 40 Jahren.
In seinem Grußwort lobte Minister Jürgen Banzer, „dass der 1. Bad Vilbeler Dialog eine Plattform bildet, um in Hessen alle Partner, die wir für eine zukunftsfähige und erfolgreiche Reha-Politik brauchen, an einen Tisch zu bringen.“
Der Minister betonte: „Wir brauchen das Potenzial, die Erfahrung behinderter Menschen in allen Bereichen unserer Wirtschaft und in der Mitte der Gesellschaft.“ Vorrangiges Ziel sei es heute, „nicht länger nur zu qualifizieren, sondern in den Arbeitsmarkt zu integrieren.“ Ein Mittel dafür sei ein neu zu schaffendes Gütesiegel „Berufliche Reha Hessen“, „für das neben den Trägern und Einrichtungen der beruflichen Reha auch die hessischen Betriebe mit ihrer Kompetenz und ihrem Namen eintreten.“.
„Wir hoffen, mit dem Bad Vilbeler Dialog eine Veranstaltungsreihe zu begründen, die die Teilhabe behinderter Menschen weiter voranbringt“, betont Gastgeber Manfred Thrun. Der Dialog diene „der Stärkung von Kooperation und Festigung von Vernetzungen“, um „eine nachhaltige, erfolgreiche berufliche Rehabilitation gemeinsam mit den behinderten Menschen, den Reha-Trägern, der Politik, den Unternehmen und Verbänden zukunftsfähig zu gestalten.“
Die Orientierung am Arbeitsmarkt steht für das BFW bereits seit langem im Mittelpunkt. So gibt es langfristige Kooperationen mit Partnern wie OBI, Fraport, dem Institut Fresenius, der Deutschen Bahn oder Lufthansa Technik.
Mit dem Konzept Reha KomIn® entwickelte das BFW als Dienstleister für die Integration im vergangenen Jahr ein innovatives und bundesweit beachtetes Konzept. Dessen Ziel ist es, Fachkräfte zu qualifizieren, die über eine dauerhafte Beschäftigungsfähigkeit verfügen.


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