Berufsförderungswerk Frankfurt am Main

Kompetenz für Integration

Reha-KomIn®

Das BFW Frankfurt

Profil und Konzepte

Berliner Programm der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke - Weiterentwicklung des Erfurter Programms


Marketingstrategien

Inhaltsverzeichnis

Ausgehend vom zentralen Gedanken der Kundenorientierung verbindet sich mit einem zielführenden Marketing die Überzeugung, dass zufriedene Kunden die beste Belegungsgarantie darstellen. Die Berufsförderungswerke richten ihr strategisches Marketing vor allem darauf aus, gemeinsame Qualitätsstandards zu erarbeiten und festzulegen, die Entwicklung neuer Leistungen anzustoßen und eine umfassende Transparenz über die Vielfalt der Leistungen in den Berufsförderungswerken sicherzustellen. Sie halten zu diesem Zweck ständigen Kontakt zu den Rehabilitationsträgern, den Behindertenverbänden, den Trägern politischer Willensbildung und den Wirtschafts – und Verwaltungsunternehmen. Dieser Prozess wird durch eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit unterstützt.

Entwicklungen

  • Die Berufsförderungswerke werden als lernende Unternehmen noch kurzfristiger und intensiver den allgemeinen Veränderungsprozess aufnehmen und als Herausforderung begreifen.
  • Die Entwicklung zu mehr nachfrageorientierten Angeboten wird dabei fortgesetzt.
  • Die allgemeinen gesellschafts-, sozial-, aber auch die ökologischen Entwicklungen werden nachdrücklich und möglichst vorausschauend in den Berufsförderungswerken aufgenommen.
  • Neue arbeitsmarktpolitische Entwicklungen wie die Schaffung von Job-Centern, Zeitarbeitsfirmen, Personalservice-Agenturen, aber auch gezielte Aktivitäten zur Unterstützung von Existenzgründungen werden in den Berufsförderungswerken aufgegriffen und bei Bedarf für behinderte Menschen umgesetzt.
  • Zur Gewährleistung des Anspruchs auf eine Orientierung am Markt, zur Verstärkung von Kooperationen und zur Erhöhung der Beschäftigungsmöglichkeiten für qualifizierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden alle Strukturen der Berufsförderungswerke in Aktivitäten für weitere Geschäftsfelder eingebunden.

Arbeitsgemeinschaft

  • Die Berufsförderungswerke sind in der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke zusammengeschlossen. Im Rahmen dieser Arbeitsgemeinschaft
    • tauschen sie Erfahrungen aus,
    • richten sie sich nach gemeinsamen Grundsätzen und Konzepten aus,
    • bündeln sie ihre Ressourcen,
    • entwickeln und verfolgen sie gemeinsame Strategien,
    • leisten sie Entwicklungsarbeit und
    • verfolgen sie ein gemeinsames Marketing.
  • Die in der Arbeitsgemeinschaft kooperierenden Berufsförderungswerke verstehen sich als Kompetenzzentren, gleichzeitig aber auch als Interessenwalter für Menschen mit Behinderungen. Sie richten dabei alle Aktivitäten nach einem einheitlichen Profil aus.
  • Die Berufsförderungswerke sind Wettbewerber um den besten Weg. Sie sind aber keine Konkurrenten am Markt, sondern bilden zusammen eine Gemeinschaft.
  • Für die Angebote der Berufsförderungswerke in der Arbeitsgemeinschaft werden auf einer verpflichtenden Grundlage Standards- und Qualitätsanforderungen beschrieben.
  • Die Arbeitsgemeinschaft entwickelt sich zu einer Qualitätsgemeinschaft.
  • Durch die Arbeitsgemeinschaft werden notwendige zentrale Kooperationen, Bündnisse aber auch Dialoge mit allen Beteiligten gewährleistet und Positionen gegenüber den Partnern entwickelt.

Schwerpunkte des Berliner Programms

Neuentwicklung
  • Angebote zur Prävention
  • Vielfältige Möglichkeiten für Beratungen
  • Angebote für ein unterschiedliches Prozessmanagement
  • Angebote der Nachsorge
  • Entwicklung einer Qualitätsgemeinschaft
Weiterentwicklung
  • Differenzierung des Personenkreises
  • Stärkere Orientierung an der Selbstbestimmung und
    Eigenverantwortung der behinderten Menschen
  • Hinwendung zu nachfrageorientierten Angeboten
  • Vergrößerung der Leistungsvielfalt
  • Ausgestaltung von RehaAssessment
  • Erweiterung der wohnortnahen Angebote
  • Ausweitung des Qualitätsmanagements
Verstärkung
  • Neue und erweiterte Angebote zur Eingliederung
  • Größere Individualisierung
  • Ausweitung von Kooperationen und Netzwerken
  • Intensivierung der Kundenorientierung
  • Stärkung der Arbeitsgemeinschaft
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