News & Termine
Das BFW Frankfurt
Profil und Konzepte
Berliner Programm der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke - Weiterentwicklung des Erfurter Programms
Die Berufsförderungswerke aus der Sicht
der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und ihrer Verbände
der Rehabilitationsträger
der Unternehmen in Wirtschaft und Verwaltung
der Politik und der Ministerien
Die Berufsförderungswerke und
ihre Konzeptionen, Leistungen, Visionen und Selbstverständnis
ihre Leistungen
ihre Organisationsstrukturen und Prozesse
ihre Marketingstrategien
Karrieren statt Barrieren (Presseartikel)
Vorwort
Am 2.7.1998 verabschiedete die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke ein Programm, das anlässlich eines Kongresses in
Erfurt vom Präsidenten der Bundesanstalt für Arbeit der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Dieses Programm war außerordentlich erfolgreich. Es
wurde in einer Zeit großer Veränderungen der Rahmenbedingungen mit gravierenden Auswirkungen auf die berufliche Rehabilitation und die
Berufsförderungswerke entwickelt, verabschiedet und umgesetzt. Der damit bewirkte Prozess war die Grundlage dafür, dass die Berufsförderungswerke
die gewaltigen Herausforderungen als Chance genutzt haben. Neue Zielsetzungen, ein anderes Vorgehen, eine Leistungsausweitung und eine
verstärkte Kundenorientierung waren Ausgangspunkte für die neuen Erfolge der Berufsförderungswerke. Vor dem Hintergrund inzwischen dreijähriger
evaluierbarer Erfahrungen und wegen der zwischenzeitlich erneut veränderten Rahmenbedingungen bis hin zur Verabschiedung des SGB IX ist
eine Weiterentwicklung des Erfurter Programms notwendig. Dazu wurden in einem umfangreichen Prozess insbesondere auch die Partner aus Politik,
Wirtschaft und Verwaltung, die Rehabilitationsträger sowie Betroffene und ihre Verbände in die Überlegungen einbezogen. Sie haben wichtige Hinweise
gegeben und damit eine Aktualität gewährleistet. Das Ergebnis liegt jetzt vor. Die Berufsförderungswerke werden sich mit diesem neuen Programm noch
mehr zu werteorientierten Dienstleistungsunternehmen im sozialen Bereich entwickeln, den gesetzlichen Auftrag des SGB IX erfüllen und die oberste
Zielsetzung, die berufliche Eingliederung von behinderten Menschen zu ihrer Teilhabe am Arbeits- und Gesellschaftsleben, verstärken. Ebenso wird
die Kundenorientierung intensiviert, der behinderte Mensch noch mehr in den Mittelpunkt gerückt und die Vielfalt und Intensität der
Vermittlungsaktivitäten vergrößert.
Das Berliner Programm ist eine Positionsbestimmung nach innen und außen. Gleichzeitig ist es ein Leistungsversprechen an die Kunden der Berufsförderungswerke und eine Kooperationsgrundlage für gemeinsame Entwicklungen. Als lernende Unternehmen werden sich die Berufsförderungswerke auch künftig Veränderungen stellen. Insoweit ist das Berliner Programm gewissermaßen ein Ausgangspunkt mit Prozesscharakter für weitere Überlegungen. Das Berliner Programm der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke ist so aufbereitet und gegliedert, dass die Sichtweisen der verschiedenen Partner, Kunden und Beteiligten deutlich werden. In der anschließenden Sicht nach innen werden das Selbstverständnis, die Leistungsangebote und Abläufe, die Kooperationen und andere Aktivitäten der Berufsförderungswerke hervorgehoben. Um die Sichtweisen der unterschiedlichen Beteiligten deutlich zu machen, enthalten die Darstellungen Redundanzen, die notwendig und gewollt sind.
Dieses Programm wurde von der Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke am 16.09. 2002 verabschiedet und anläßlich einer Fachtagung in Berlin am 17.09.2002 vom Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung Walter Riester der Öffentlichkeit vorgestellt.









