Berufsförderungswerk Frankfurt am Main

Kompetenz für Integration

Reha-KomIn®

Das BFW Frankfurt

Profil und Konzepte

Berliner Programm der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke - Weiterentwicklung des Erfurter Programms


Die behinderten Menschen und ihre Verbände

Inhaltsverzeichnis

Die behinderten Menschen und ihre Verbände erwarten, dass…

  • ihre Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gesellschaft Grundlage, Ausgangspunkt und Ziel allen Handelns ist,
  • bei ihrer Rehabilitation die eigenen Bedürfnisse und individuellen Lebenslagen berücksichtigt und notwendige Hilfsmittel angeboten werden,
  • sie als Individuen in den Mittelpunkt aller Geschehnisse gerückt und ihre eigene Mitwirkung und Gestaltungsmöglichkeit gewährleistet werden,
  • eine sorgfältige Abklärung ihrer Rehabilitationsbedürfnisse erfolgt und die unterschiedlichsten Angebote vorgehalten werden,
  • Angebote vorhanden sind, die dem Arbeitsmarkt entsprechen und so eine volle Teilhabe am Arbeitsleben gewährleisten,
  • im Rahmen aller Möglichkeiten und der Bedürfnisse des Einzelfalles Angebote wohnortnah und in Betrieben und, wenn dies nicht möglich ist, in qualifizierten Einrichtungen, wie vor allem in den Berufsförderungswerken vorgehalten werden,
  • zügige Entscheidungsprozesse gewährleistet und längere Wartezeiten bis zum Beginn von Rehabilitationsmaßnahmen vermieden werden,
  • eine differenzierte Betrachtung der Behinderungsarten erfolgt,
  • die Belange behinderter Frauen stärker berücksichtigt werden,
  • auf die besonderen Bedürfnisse älterer behinderter Menschen eingegangen wird.

Die Berufsförderungswerke erfüllen diese Erwartungen, weil …

  • ihr zentrales Ziel die Engliederung der behinderten Menschen auf dem ersten Arbeitsmarkt ist,
  • sie für und mit jedem behinderten Menschen individuelle Lösungen suchen und entwickeln,
  • sie eine verbundene Leistungskette von der Prävention über RehaAssessment und
    Reha-Vorbereitung bis zu Qualifizierung und beruflicher Eingliederung anbieten,
  • sie sich als Berater, Partner und Begleiter der behinderten Menschen verstehen,
  • sie die Eigenverantwortung und Leistungsfähigkeit der behinderten Menschen fordern und fördern,
  • sie besondere Hilfen anbieten – insbesondere bei der Bewältigung der mit der Behinderung einhergehenden Probleme.

Dazu bieten die Berufsförderungswerke…

  • Hilfen zur Arbeitsplatzsicherung für von Behinderung bedrohte Menschen,
  • Unterstützung und Beratung durch verschiedene Module für ein bedarfsgerecht angepasstes RehaAssessment mit Information, Beratung, Diagnostik, Erprobung und Case Management; damit wird eine individuelle, berufliche Perspektivabklärung gewährleistet,
  • auf das individuelle Leistungs- und Interessenprofil abgestimmte Qualifizierungsrichtungen in einer Vielzahl von Qualifikationsebenen,
  • flexible und modulare, nach dem individuellen Bedarf ausgerichtete Konzepte,
  • auf einen speziellen Arbeitsplatz bezogene Qualifikationen,
  • zentrale, wohnortnahe oder auch Qualifizierungsmöglichkeiten am Arbeitsplatz,
  • Leistungen für Personengruppen mit unterschiedlichen Behinderungsarten und spezifischen Beeinträchtigungen und Bedürfnissen, so z. B. Leistungen für körperbehinderte, für gehörlose, sehbehinderte und sprachbehinderte sowie psychisch beeinträchtigte Menschen,
  • speziell auf die Bedürfnisse von behinderten Frauen ausgerichtete Angebote und Dienstleistungen,
  • Maßnahmen zur Eingliederungsunterstützung,
  • besondere Angebote zur Vermittlung auf dem Arbeitsmarkt auch für ältere behinderte Menschen,
  • Unterstützung über den Zeitpunkt der Rehabilitationsmaßnahme hinaus im Rahmen einer individuellen Nachsorge,
  • Hilfen, Beratung und Training für Menschen, die im Anschluss an eine berufliche Rehabilitation die Gründung einer eigenen Existenz planen und sich selbstständig machen wollen,
  • Beratung in Lebensfragen,
  • ein förderndes Umfeld mit adäquaten Wohnsituationen.

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