News & Termine
Startschuss für wohnortnahe berufliche Eingliederungsangebote für Blinde und Sehbehinderte
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10.06.2010
J.P. Morgan Corporate Challenge 2010 - BFW zum achten Mal in Folge am Start gewesen
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08.06.2010
Sprung ins zweite Berufsleben - 247 Absolventen haben das BFW Frankfurt am Main im Frühsommer 2010 verlassen
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Das BFW Frankfurt
Kooperationsbeispiele mit Unternehmen
Erfolgreiche Kooperation mit Automaten Hofmann GmbH
Die Firma Automaten Hofmann GmbH stellt schon seit Jahren Praktikums- möglichkeiten in kaufmännischen und technischen Bereichen zur Verfügung
Besonders großen Wert legt man im Unternehmen auf die fachlichen und persönlichen Kompetenzen der Mitarbeiter. Einer gezielten und effektiven
Personalauswahl kommt somit eine übergeordnete Rolle zu.
Ein optimaler Weg des Personalrecruiting - gerade für ein mittelständisches Unternehmen wie die Automaten Hofmann GmbH - ist dabei die
Möglichkeit, potentielle neue Mitarbeiter zunächst über ein mehrmonatiges Praktikum kennen zu lernen. Bewährt sich dann die
Zusammenarbeit, so steht einer Einstellung nichts im Wege. In der Zusammenarbeit mit dem Berufsförderungswerk Frankfurt am Main werden die
Anforderungsprofile im Vorfeld detailliert besprochen, so das eine gezielte Bewerbervorauswahl getroffen werden kann. Dabei werden diejenigen
Kandidaten berücksichtigt, die sowohl von ihren persönlichen, als auch von ihren fachlichen Kompetenzen her auf die vakante Stelle passen.
Auch eine Behinderung ist dabei kein Ausschlussgrund; es müssen freilich die für eine erfolgreiche Personalentscheidung im Unternehmen
wesentlichen Kriterien erfüllt sein, nämlich neben der fachlichen Kompetenz ein in jeder Hinsicht positives Arbeitsverhalten und die für ein produktives Arbeitsklima
unentbehrliche Kollegialität.
Zwei Beispiele sollen die erfolgreiche Zusammenarbeit der Automaten Hofmann GmbH und des Berufsförderungswerkes Frankfurt am Main verdeutlichen:
Martin Brand
Als Fülltechniker sehr zufrieden im Außendienst
Herr Brand, Jahrgang 1962, kam als ausgebildeter Schreiner mit gesundheitlichen Beschwerden im Oktober 2003 ins Berufsförderungswerk
Frankfurt am Main. Nachdem er mehrere Jahre in verschiedenen Firmen sowohl als Schreiner und Einschaler als auch in anderen Tätigkeiten auf
dem Bau gearbeitet hat, musste er seine Arbeit durch starke Rückenbeschwerden aufgeben.
Herr Brandt über seine berufliche Neuorientierung:
„Nach einer Beratung bei der LVA nahm ich an einer 2-wöchigen Feststellungsmaßnahme und anschließend an einer Qualifizierung zur
beruflichen Eingliederung (6 Monate) im Berufsförderungswerk Frankfurt am Main teil. Innerhalb des dortigen Bewerbungstrainings bewarb ich mich
hauptsächlich im technischen Bereich. Leider erhielt ich auch nach längerer Zeit keine Zusage. Doch dann bekam ich durch das
Berufsförderungswerk ein interessantes Angebot: Die Firma „Automaten Hofmann GmbH“ in Offenbach am Main war auf der Suche nach Fülltechnikern im Außendienst.
Auf diese Stelle habe ich mich sofort beworben. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Ich bekam eine Praktikumsstelle – damals bereits mit
sehr guten Chancen auf Übernahme. Trotz meiner Schwerhörigkeit fühlte ich mich von Anfang an im Außendienst im direkten Kontakt mit den Kunden sehr wohl.
Nachdem die 6 Monate Praktikum geschafft waren, wurde ich fest angestellt. Ich arbeite seitdem als Fülltechniker im Außendienst,
verrichte Reparaturen an Automaten und befülle sie. Der Umgang mit den Kunden macht mir immer wieder großen Spaß; ich bin sehr zufrieden mit
meinem Arbeitsplatz. Mit den technischen Leitern Herrn Hoppe und Herrn Geiss sowie mit meinen Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen verstehe
mich sehr gut. Besonders schön ist die Tatsache, dass man bei der Firma Automaten Hofmann GmbH in einem sehr guten Arbeitsklima tätig ist.
Ich bin dem BFW sehr dankbar, dass es mich bei meiner beruflichen Neuorientierung viel unterstützt hat.“
Durch die Einstellung von Herrn Brand konnte die gute Verbindung zwischen dem Berufsförderungswerk Frankfurt am Main und der Firma
Automaten Hofmann GmbH ein weiteres Mal für beide Seiten positiv ausgebaut werden.
Thomas Mehner – ich bin gehörlos
Mein Name ist Thomas Mehner und ich bin gehörlos.
Ich wurde 1971 geboren und habe eine Ausbildung als Schlosser gemacht. In den folgenden Jahren arbeitete ich in den verschiedensten Firmen in sehr
unterschiedlichen Tätigkeiten. Während der Tätigkeit als Mechaniker und Schlosser hatte ich häufig wiederkehrende Rückenbeschwerden. Im Jahr
2000 bekam ich dann einen Bandscheibenvorfall und meine Firma wurde insolvent. Ich musste meinen alten Beruf aufgeben.
Die LVA schickte mich dann in eine Kur. Dort wurde mir eine Reha-Maßnahme empfohlen. Nach einer Beratung bei der LVA nahm ich an
einer Feststellungsmaßnahme (4 Wochen) und danach an einer Qualifizierung zur beruflichen Eingliederung (6 Monate) im
Berufsförderungswerk Frankfurt am Main teil. Zuerst schickte ich nur Bewerbungen im Büro-Bereich, bekam aber keine Praktikumsstelle. Dann
versuchte ich es im Technik-Bereich. Dort fand ich schnell einen Praktikumsplatz.
Über dieses 4-monatige Praktikum während der Qualifizierung habe ich sofort einen Arbeitsvertrag bei Automaten Hofmann GmbH in Offenbach am Main
bekommen. Ich arbeite dort als Servicetechniker (Reparatur und Wartung von Warenautomaten). Ich bin sehr zufrieden mit meinem Arbeitsplatz.
Die Automaten Hofmann GmbH hat ein tolles Arbeitsklima und ich kann dort eigenverantwortlich arbeiten.
Das war der richtige Weg!
Ich bin dem Berufsförderungswerk Frankfurt am Main sehr dankbar für die viele Hilfe.


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