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Das BFW Frankfurt
Arbeitskreis Soziales der CDU Landtagsfraktion zu Gast im Berufsförderungswerk Frankfurt am Main
Bad Vilbel, 29.10.2010
Dr. Ralf-Norbert Bartelt, sozialpolitischer Sprecher der CDU Landtagsfraktion besuchte gemeinsam mit seinem Wetterauer Kollegen Tobias Utter sowie einer siebenköpfigen Delegation Bad Vilbeler Christdemokraten an deren Spitze der Fraktionsvorsitzende Dr. Josef Maetz und die Stadträtin Hildegard Nölke stehen das BFW um sich über die aktuellen Entwicklungen in der beruflichen Rehabilitation von behinderten Menschen zu informieren.
Bei strahlender Herbstsonne nahm der BFW Geschäftsführer Hartmut Fuchs mit Unterstützung seiner Stellvertreterin Maria Klink und den Mitgliedern der Unternehmensleitung Martin Alsheimer und Rainer Gimbel seine Gäste in Empfang und freute sich über das große Interesse der Politiker aus Kommune und Land.
Nach Einführung des Reha- und Integrationsmanagements im Rahmen des Neuen Reha-Modells mit Reha-KomIn® zog Hartmut Fuchs erste Bilanz und erläuterte die Arbeitsweise und Struktur des Berufsförderungswerkes. Dabei beleuchtete er die Schwerpunkte dieser Innovation mit dem Ziel, die dauerhafte Integration von behinderten Menschen auf dem ersten Arbeitsmarkt mit individuellen Qualifizierungswegen zu erreichen.
„Unsere Kernaufgabe ist es, behinderte Menschen in Arbeit zu bringen. Dabei richten wir uns nach den Bedürfnissen unserer Kunden und bieten auf unsere Teilnehmer zugeschnittene Integrationswege an“, ergänzte Maria Klink.
Die CDU Vertreterinnen und Vertreter zeigten sich beeindruckt, in welchem hohen Maße auf die persönlichen Lebenssituationen und Bedürfnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingegangen wird.
„Mit der Einführung dieses Systems haben wir ein gutes Fundament geschaffen, auf dem wir unsere Unternehmensstrategie zur Bearbeitung derzeitiger und zukünftiger gesellschaftlicher Herausforderungen weiterentwickeln“, so Hartmut Fuchs. Dabei rücken die Themen zur Erhaltung des Erwerbspotenzials älterer Arbeitnehmer, die Bewältigung demografischer Herausforderungen und des damit verbundenen Fachkräftemangels, die Unterstützung von Unternehmen im Rahmen des betrieblichen Eingliederungsmanagements sowie die Teilhabesicherung im SGBII und Migrantenbereich in den Fokus der aktuellen Unternehmenspolitik.
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| Hartmut Fuchs (links) im Gespräch mit Dr. Ralf-Norbert Bartelt (mitte) und Tobias Utter (rechts) während des Rundganges durch das BFW. |
„Das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main bildet nicht einfach nur aus, sondern hat von Anfang an den zukünftigen Arbeitsplatz im Blick. Die enge Zusammenarbeit mit Unternehmen der Region vom Weltkonzern bis zum Handwerksbetrieb hat mich beeindruckt“, erwähnte Tobias Utter, der nicht nur dem sozialpolitischen Ausschuss des Hessischen Landtages angehört, sondern auch behindertenpolitischer Sprecher der CDU Fraktion in Wiesbaden ist.
Ein anschließender Rundgang durch beispielhafte Teilbereiche des BFW´s unterstrich den Veränderungsprozess der beruflichen Rehabilitation. So wurden unter anderem die neu gestalteten Räume der Lernunternehmen besichtigt oder auch Bereiche der Besonderen Hilfen wie die Sauna und Physiotherapie, welche die gesundheitlichen Aspekte der BFW Teilnehmerinnen und Teilnehmer berücksichtigen. Den Abschluss des Rundganges bildete das Ausbildungshotel "Zu den Quellen", welches von der BFW Dienstleistungs GmbH in Kooperation mit dem Berufsbildungswerk Südhessen betrieben wird. Geschäftsführer Hartmut Fuchs betonte, dass dieser Betrieb keine Konkurrenz zu den ortsansässigen Hotels und Gastronomiebetrieben darstellt. So würden hier überwiegend die Räumlichkeiten und Dienstleistungen von nahe stehenden Organisationen wie Behindertensportverbänden genutzt.
„Das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main hat sich in den letzten Jahren ausgesprochen erfolgreich den raschen Veränderungen des Arbeitsmarktes angepasst. Dabei werden immer auch innovative Wege beschritten und neue Kooperationspartner gefunden. Das BFW ist ein Aushängeschild für unsere Stadt“, erklärte Tobias Utter abschließend.
von links: Dr. Ralf-Norbert Bartelt, Hildegard Nölke, Rainer Gimbel, Gisela Schulz, Maria Klink, Renate Nüvemann, Klaus-Peter Schulz, Iris Stockbauer, Tobias Utter, Martin Alsheimer, Hartmut Fuchs, Dr. Josef Maetz.










